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Bayonetta ist ein Actionspiel, das ursprünglich 2009 vom japanischen Studio Platinum Games entwickelt und von SEGA für die Xbox 360 und die Playstation 3 vertrieben wurde. 2017 erschien eine grafisch verbesserte Neuauflage für den Windows-PC auf Steam.

Die Entwicklung von Bayonetta wurde von Hideki Kamiya geleitet, der auch schon die populäre Devil May Cry-Reihe ins Leben gerufen hat und an mehreren Episoden von Resident Evil beteiligt war. Die Spielmechanik von Bayonetta ähnelt der von Devil May Cry auch, treibt dessen Third-Person-Hack-and-Slay allerdings noch weiter auf die Spitze. Bayonetta ist ein blitzschnelles, oft überdrehtes Action-Feuerwerk, das praktisch keine Zeit zum Luftholen lässt und gilt zu Recht als eines der besten Actionspiele aller Zeiten.

Dunkle Hexe mit Sex-Appeal

Besondere Aufmerksamkeit zog die spektakuläre Heldin auf sich, die dem Spiel auch den Namen gibt: Bayonetta ist die letzte Überlebende eines den Hexenverfolgungen zum Opfer gefallenen Hexenclans, dessen Aufgabe es war, das Gleichgewichtig zwischen den Mächten des Lichts und denen der Dunkelheit zu bewahren. Mehr als 500 Jahre hat Bayonetta geschlafen und dabei einen Teil ihrer Erinnerungen verloren, bis sie in der Gegenwart wieder zum Leben erwacht, wo sie sich und drei parallele Welten vor bösen Engeln und anderen riesenhaften Widersachern beschützen muss.

Ein tödliches Move-Repertoire

Neben konventionellen Waffen stehen Bayonetta dabei gleich vier magische Revolver zur Verfügung – die sie nicht nur in den Händen hält, sondern auch an den Füßen befestigt sind, sodass Bayonetta es mit tänzerischer Leichtigkeit auch mit riesigen Gegnerhorden gleichzeitig aufnehmen kann. Diese gleichermaßen stilvolle und brutale, sogenannte Climax-Action wurde seither von vielen weiteren Spielen kopiert, aber selten erreicht. Dazu tragen nicht zuletzt die faszinierenden Spezialfähigkeiten Bayonettas bei, die neben unterschiedlichen Hexenkräften (etwa zur Verlangsamung der Zeit) sogar ihre überlange schwarze Haarpracht im Kampf einsetzt. Überhaupt ist die Heldin eine echte Augenweide, die zusätzlichen zu ihren Kampfeskünsten auch gern ihre weiblichen Reize ins rechte Licht rückt. Übertroffen werden diese Schauwerte nur noch von den furchterregenden Dämonen, die Bayonetta direkt aus der Hölle beschwören kann, um Spezialangriffe gegen besonders hartnäckige Gegner auszuführen.

Immenser Spielumfang

Aufgelockert wird der Spielverlauf durch gelegentliche Shoot’em-Up-Einlagen, sowie durch zahlreiche Geheimnisse, die in den originell gestalteten Levels versteckt sind. Die italienische Renaissance diente dabei als primäre Inspirationsquelle. Gotisch anmutende Architektur erstrahlt in warmen, nostalgischen Farben, die Gegner sind barock anmutende Engel in üppig verzierten, goldenen Rüstungen. Ein Medaillensystem lädt darüber hinaus dazu ein, das Spiel oder einzelne Levels immer wieder zu spielen, den eigenen Highscore zu verbessern und so weitere Fähigkeiten und Features freizuschalten. Und auch die komplexe, auf den ersten Blick verworrene Hintergrundgeschichte will erst einmal durchschaut und erforscht werden und wartet mit erinnerungswürdigen Nebencharakteren auf: Der Möchtegern-Casanova Enzo etwa, der Bayonetta verfallen ist, sowie der hünenhafte Rodin, der die Hexe mit neuen, noch schlagkräftigeren Waffen versorgt.

Bayonetta ist heute noch so gut wie damals und ein Meilenstein der Videospielgeschichte, der fast im Alleingang den Ruhm von Platinum Games begründet und ein eigenes Genre etabliert hat. Ein Pflichttitel, den jeder wenigstens einmal gespielt haben sollte.