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Deceit ist ein spannendes Action-Game mit deutlichen Horroreinflüssen aus dem Hause Automaton. Diese treten sowohl als Entwicklerstudio auf, als auch als Publisher. Datum der Erstveröffentlichung war der 03. März 2017. Es handelt sich um ein reines Mehrspielerspiel, das sowohl lokal als auch online mit den Mitspielern gespielt werden kann. Außerdem gewährt das Spiel Steam-Errungenschaften. Es gibt Deceit ausschließlich in der PC-Version.

Spielinhalte, Besonderheiten und angebotene Features

Deceit testet den Instinkt und das Vertrauen des Spielers. Das Ganze findet seine Umsetzung in einem spannenden First-Person-Shooter. Zu Beginn wacht der Spieler in einem fremden Asyl auf und wird vom Klang einer unbekannten Stimme geweckt. Man sieht, das sich noch fünf weitere Personen im Raum befinden, doch man kennt keinen davon. Schnell spricht sich herum, das ein Drittel der Gruppe mit einem todbringenden Virus infiziert ist — doch wer? Während man mit den anderen das Gebäude durchquert, entsteigt eine dunke Macht aus dem Haus, die dafür sorgt, dass die infizierten Spieler sich verwandeln und in ihre grausigste Form übergehen. Es gilt, Verbündete zu finden und die Karte zu sichern, um die eigenen Überlebenschancen zu verbessern.

Die gesamte Umgebung des Spiels ist darauf ausgelegt, Konflikte innerhalb der Gruppe zu verursachen und so für eine Spaltung zu sorgen. Direkt zu Beginn werden daher Zweifel an den Absichten der jeweiligen Spieler gestreut, um Misstrauen und Vorsicht zu säen. Auch die Infektion macht der Gruppe schwer zu schaffen. Während ein Teil der Gruppe versucht, die eigene Infektion zu vertuschen, sind alle anderen Mitglieder des Kollektivs vorsichtig und haben stets ein offenes Auge für ein verdächtiges Verhalten. Doch kann man wirklich den Menschen trauen, von denen man denkt, man könne es?

Auf der gesamten Map und Spielkarte trifft man auf zahlreiche Spieler und Gegenstände, die helfen das eigene Überleben zu sichern und zum Schutz und der Verteidigung dienen. Allerdings gilt es den Ausgang zu finden und dies ist nur möglich, wenn man auch die entsprechenden Hinweise findet, die den Weg dort hinweisen. Jeder Spieler entscheidet selbst, ob das Zusammenspiel mit anderen der schnellste Weg zum Ziel ist, oder ob sie diese lieber bekämpfen. Welche Entscheidung man auch trifft, jeder Schritt führt die Spieler näher an die Gewissheit, wer infiziert ist und wer nicht. Gleichzeitig sollte auch bedacht werden, dass viele der eigenen Entscheidungen in den Augen der Anderen alles andere als Fair sind und die Wahrheit in den gegebenen Situationen leicht aus den Fugen gerät.

Im gesamten Spiel gibt es immer wieder Perioden mit Black-Out-Phasen, in denen die Infektion sich in das verwandelt, was sie ist: menschenfressende Monster. Jeder Infizierte ist in dieser Zeit deutlich schneller, agiler, stärker und besitzt eine Nachtsichtfähigkeit. Die einzige Fähigkeit der Erkrankten ist Licht. Die Infizierten sind in dieser Form nahezu unbesiegbar und grauenerregend, daher sollte man sich stets an Lichtquellen aufhalten, wenn die Dunkelheit kommt. Es wurde großer Wert auf intensive Tötungs-Animationen gelegt, die in der Lage sind, sowohl für furchtbar grausame, als auch lustige Momente zu sorgen.

Das Gameplay im Gesamten bietet eine spannende Raserei und schnelllebige Kämpfe, die nur im Zusammenspiel mit taktischen Zügen und der strategischen Nutzung von Gegebenheiten der Karte das eigene Überleben sichern können. Besonders spannend sind auch die psychologischen Aspekte, wie die Ungewissheit über den Stand der Infektion und darüber, wer schlussendlich vom tödlichen Virus betroffen ist und wer nicht. Ein rundum gelungenes Horrorspiel, das auch bei Spielern und Kritikern für Begeisterung sorgt. Der einzige Kritikpunkt ist, dass man früher mit sechs Spielern gemeinsam spielen konnte, während es inzwischen nur noch fünf sind — das sorgt bei einigen Gamern für Unzufriedenheit, da sich bereits Gruppen gebildet hatten, die das Spiel gemeinsam spielen.