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Das PC Spiel Napoleon: Total War ist der sechste Teil der Total War Reihe aus dem Hause des britischen Spieleentwicklers Creative Assembly. Published wurde es 2010 durch SEGA, wobei 2013 verspätet auch die Mac OS Fassung auf den Markt kam. Mit der Zeit wurden mehrere DLCs veröffentlicht, die neben weiteren Einheiten auch neue Schlachten hinzufügen. Das Spiel ist eine Mischung aus rundenbasiertem Strategiespiel und Echtzeit-Schlachten und grenzt sich hinsichtlich dieses Mix von vielen anderen Genrevertretern ab. Viele Elemente des Gameplays wurden aus den Vorgängerteilen, wie dem erst ein Jahr zuvor veröffentlichten Empire: Total War, übernommen und wird damit gerade bei Fans der Serie schnell, leicht von der Hand gehen. Napoleon: Total War hat neben der völlig neuen Kampagne vor allem ein Grafik-Upgrade erhalten, das es im Vergleich zu den Vorgängern hübscher aussehen lässt.

Setting

Wie auch der Vorgänger spielt Napoleon: Total War im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zu Zeiten Napoleons Herrschaft über Frankreich und seinen Feldzügen gegen andere europäische Länder. Zahlreiche, historisch-authentische Details finden sich in der Kampagne wieder, in der es darum geht, einzelne Schlachten Napoleons nachzuspielen und seine Macht peu à peu auszuweiten. Das betrifft zu Beginn nur die kleinere Regionen im südeuropäischen Raum, doch geht es in späteren Missionen auch um die Ausweitung des eigenen Herrschaftsgebiets auf den Rest Europas bis zur berühmten Schlacht von Waterloo.

Politik

Insbesondere der Mix aus Strategie- und Echtzeitelementen erfordert vom Spieler nicht nur taktisches Geschick in den Schlachten, sondern verlangt ihm auch ein Gespür für politische Entwicklungen und finanzielle Angelegenheiten ab. Wie auch in den vorherigen Teilen der Total War Serie müssen Steuern eingetrieben, Bevölkerungen zufriedengestellt und soziale Konflikte antizipiert werden. Schließlich kann die eigene Macht nur ausgeweitet werden, wenn die eigenen Länder nicht revoltieren. Das Mikromanagement gesellschaftspolitischer Angelegenheiten geht dabei nicht so weit wie z.B. bei einem Spiel der Anno-Reihe. Insbesondere im Gegensatz zum Vorgänger Empire: Total War wurden ein paar politische Elemente, wie die Vergabe von Ministerposten, entfernt. Nichtsdestotrotz bleibt auch abseits der Schlachten viel Raum für die politische Handhabung bestimmter Konflikte. Daneben gilt es auch den richtigen Weg zur Eroberung eines feindlichen Gebiets zu finden. Wie im echten Leben auch, führen viele Wege nach „Rom“.

Schlachten

Das insbesonders optische Herzstück des Spiels bleiben jedoch die opulenten Schlachten, in denen sich bis zu mehrere tausend Streitkräfte im Kampf begegnen. Das Ziel ist klar: die Eroberung feindlicher Regionen durch die eigenen Streitkräfte. Die Anzahl der eigenen Truppen richtet sich dabei nach den finanziellen Möglichkeiten. Wem es an Quantität mangelt, kann das jedoch mit Qualität wieder wettmachen. Schließlich stehen dem Spieler mit fortlaufender Spieldauer bzw. der Erforschung neuer Technologien immer bessere Einheiten zur Verfügung: Von der simplen Infanterie über die Kavallerie und den Grenadieren ist alles dabei, was schon das Herz Napoleons im 19. Jahrhundert hat höher schlagen lassen.

Für die Eroberung von gegnerischen Burgen ist es beispielsweise überaus nützlich, zunächst mithilfe der Kanoniere ein großes Loch in die Mauer zu reißen und mit den nachrückenden Streitkräften den Gegner einzukesseln. Gerade bei solchen Überlegungen entfaltet das Spiel seine ganze Tiefe. Schließlich macht die richtige Strategie den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus. Den Feind geschickt zu flankieren oder bestimmte, gegnerische Einheiten in Kämpfe zu verwickeln, in denen sie ihre Stärken nicht entfalten können, hilft, um selbst vermeintlich überlegene Gegner zu besiegen und der Herr über ganz Europa zu werden.