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Nidhogg ist eine Videoreihe, die aus insgesamt zwei Teilen besteht. Es ist eine Mischung aus Actiongame und Sportspiel, zählt jedoch aufgrund des geringen bei der Entwicklung eingesetzten Budgets überdies auch als Indie-Game. Das erste Spiel kam am 13. Januar 2014 auf den Markt. Entwickelt wurde es für die PlayStation 4, die PlayStation Vita, Microsoft Windows und als Arcade Spiel. Als Entwickler gelten die beiden Entwicklerstudios Messhoff Games und Code Mystics, als Herausgeber und Publisher ist Messhoff Games alleine auf den Plan getreten. Das Spiel wird ausschließlich mit einer englischen Oberfläche angeboten. Eine Vertonung gibt es in keiner Sprache, ebenso sind keine Untertitel vorhanden. Deutsch wird generell nicht angeboten. Es handelt sich sowohl um ein Einzelspieler- als auch ein Mehrspielergame, das dem Spieler am PC eine vollständige Controllerunterstützung bietet. Zudem sind beim Spielen via Steam die gängigen Errungenschaften und Bestenlisten verfügbar.

Was ist Nidhogg — ein Jump n Run der Neuzeit

Bei Nidhogg handelt es sich um ein sehr schnelles und farbintensives Computerspiel, das mehrere Game-Awards im Indie-Bereich gewinnen konnte. Die Grafik erinnert an die Klassiker der Computerspiele und wurde aufgrund der schnellen Spielweise schnell zu einem Klassiker, der sich auf Steam und weiteren Plattformen rasant verkaufen konnte.

In Nidhogg selbst gilt es als Spieler ein kleines Männchen, das ausschließlich aus Pixeln besteht und nicht näher definiert wurde, im Kampf gegen andere Gegner (die ebenfalls nur aus Pixeln bestehen) zu steuern. Das klingt zwar auf den ersten Blick nicht besonders spannend, konnte jedoch mehrere hunderttausend Spieler sehr schnell überzeugen. Mit seinem Spielstil erinnert es an alte Arcade-Spiele und bekannte Jump’n’Runs, die damals noch auf alten Konsolen gespielt werden mussten.

Für das maximale Spielerlebnis lassen sich zahlreiche Fähigkeiten des Charakters nutzen: Dazu gehört das stetige Springen des Charakters, sowie das Schwingen von mächtigen Pixel-Schwertern um haufenweise bösartige Feinde zu vernichten. Dabei lässt sich frei wählen, ob man gegen die KI kämpfen möchte oder lieber echte Gegenspieler als der ganzen Welt zum Feind haben möchte. Anhand der integrierten Bestenlisten lassen sich auch die echten Champs des Games finden und sich zur besonderen Herausforderung gegen diese kämpfen. Im Grunde ist aber egal, gegen wen man kämpft, denn die Anforderungen bleiben immer gleich: nur mit extrem guten Reflexen und wahnsinnig schnellen Reaktionen kann man im Spiel etwas erreichen. Nidhogg gilt im Vergleich zu anderen als beinahe schon unverschämt schnell und ist daher nur etwas für all jene Gamer, die genau diesen Spielstil schätzen und lieben.

Ein zusätzlicher Schwierigkeitsgrad geht von den pixeligen Animationen im Hintergrund aus. Diese vermischen sich teilweise sogar mit dem Spielgeschehen, sodass man nicht immer weiß, ob das, was auf dem Bildschirm geschieht nun dekorative Zwecke hat oder tatsächlich zum Spielgeschehen gehört. Um dahinter zu steigen muss man sich mehr als nur auf das Spiel konzentrieren und mit vollem Einsatz dabei sein. Für alle Anfänger steht jedoch ein umfangreiches Tutorial zur Verfügung, in dem der Unterschied erklärt wird und das schnelle Gameplay, sowie alle Kampfmechaniken geübt werden können.

Im Spiel selbst stehen zahlreiche verschiedene Arenen zur Verfügung, in denen man gegen die zahlreichen Feinde kämpfen muss. Nur durch den Einsatz strategischer Formationen und verschiedener Chokepoints lassen sich die Runden gewinnen. Bevor man die eigene Torlinie erreicht (die den Sieg und das Ende markiert) können unzählige unerwartete Dinge passieren.

Die Kritiken und Auszeichnungen des Spiels

Das Game hat durchweg positive Kritiken erhalten. Es wurde von nahezu allen größeren Zeitschriften gelobt und mit vielen Preisen und Auszeichnungen aus dem Indie-Bereich versehen. So gilt es als der Gewinner des Indiecade Game Design Awards, sowie als Gewinner des IGF/GDC Nuovo Awards. Auch zahlreiche weitere Auszeichnungen sind vorhanden — insgesamt konnte es sieben Preise abräumen.