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Obduction ist ein klassisches Adventure-Game, das von Cyan Worlds entwickelt wurde und vertrieben wird. Das Spiel gilt als geistiger Nachfolger der Myst-Reihe vom selben Entwicklerteam, die als eine der erfolgreichsten Spieleserien aller Zeiten in die Computerspielgeschichte eingegangen ist. Ähnlich wie in Myst findet sich der Spieler in eine fremdartige Welt versetzt wieder. Um den Weg nach Hause zu finden, gilt es zahlreiche knifflige Rätsel zu lösen und ein Verständnis für das Funktionieren der fremden Kultur zu entwickeln. Das Spiel unterstützt zudem VR-Systeme.

Ein Erwachen in einer fremden Welt

Merkwürdige Lichtphänomene am Himmel, ein außerirdisches Artefakt und eine Ohnmacht – so beginnt das Abenteuer in Obduction. Eine unbestimmte Zeit später erwacht der namenlose Held oder die Heldin in einer merkwürdigen Umgebung: Inmitten einer rötlichen Steinwüste, in der ein Farmhaus wie aus dem amerikanischen Mittleren Westen steht. Darum eine Kleinstadt, die von allen Bewohnern verlassen scheint und wo nur Hologramme mit dem Protagonisten und dem Spieler sprechen. Das Setting ähnelt somit den Spielen der Myst-Reihe, wobei der Science-Fiction-Anteil etwas höher ist und an die Stelle der literarischen Fantasy tritt, für welche die Adventure-Klassiker der 90er Jahre bekannt war.

Rätsel, die ihren Namen verdient haben

Spielerisch bleibt Obduction dem Stil von Cyan Worlds ebenfalls treu: Noch immer erschließen sich die Geheimnisse der Umgebung und ihrer (wenigen) Bewohner nur langsam, durch aufmerksames Erforschen, harte Arbeit und kluges Kombinieren. Auch am hohen Schwierigkeitsgrad der Rätsel hat sich nichts geändert, was das befriedigende Gefühl, wenn der Spieler ein Rätsel endlich gelöst hat, aber nur umso stärker zur Geltung kommen lässt.

Die Welt von Obduction folgt ihrer eigenen Logik, die zu durchschauen eine große Herausforderung ist – und ein großer Spaß. Ist die Funktionsweise einer der fremdartigen Maschinen und Apparaturen einmal verstanden, öffnen sich nach und nach neue Bereiche, neue Spielmechaniken werden eingeführt, und auch die Rätsel werden stetig schwieriger.

Genügt es bei den meisten modernen Adventures, dem Lauf der vorgegebenen Handung zu folgen und hin und wieder eine Entscheidung zu treffen, oder in Point-and-Click-Manier die unterschiedlichen Gegenstände so lange zu kombinieren, bis sich ein Ergebnis einstellt, so verlangt Obduction seinem Spieler echte Kombinationsgabe ab. Es gibt kein Inventar und Gespräche mit NPCs sind selten.

Es ist stattdessen ein Spiel, dessen Ende nur die hartnäckigsten Spieler erleben werden und steht damit in der Tradition seiner Vorgänger, die auf diese Weise wochen- oder monatelanges Spielvergnügen boten. Und genau wie damals ist der Spieler auch bei Obduction ganz auf sich allein gestellt und muss ohne Tutorials und Hilfesysteme auskommen, was natürlich den besonderen Reiz dieser Art von Spiel ausmacht und tatsächlich das Gefühl erzeugt, ganz allein auf einem vollkommen fremden Planeten gestrandet zu sein.

Künstlerisch wertvolle Science-Fiction-Welten in VR

Darüber hinaus sieht Obduction wunderschön aus: Die Gestaltung der außerirdischen Welt braucht sich vor den Meisterwerken der Myst-Reihe nicht zu verstecken und wird im Spielverlauf zunehmend fantastischer. Die aktuelle Unreal Engine ermöglicht dabei lebensnahe Texturen und lebendige Lichteffekte.

Die Stadt Hunrath und ihre Umgebung erkundet der Spieler dabei stets aus der Ego-Perspektive – auch das eine Gemeinsamkeit mit den Klassikern des Genres. Damit ist Obduction zudem prädestiniert für VR-Systeme. Das über Kickstarter finanzierte Spiel kam im August 2016 zunächst für den PC auf den Markt, eine Virtual-Reality-Version für Oculus Rift erschien im darauffolgenden November. Seit März 2017 sind außerdem Virtual Reality-Versionen für HTC Vive und Oculus Touch erhältlich, wie auch eine macOS-Umsetzung. Die PlayStation 4-Version von Obduction kam im August 2017 auf den Markt und wird ebenfalls PlayStation VR unterstützen.