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Die Resident Evil – Reihe ist seit jeher bekannt für ihre hervorragende Qualität sowie ihre Kontinuität. Für viele gilt etwa der vierte Teil als eine der besten Videospiele überhaupt, vor allem im Horrorgenre. Apropros Horror. Dieser litt in den Teilen 5 und vor allem 6 zu sehr. Starke Kritik machte sich breit, die einstig gefeierte Horrorserie habe sich zu einem plumpen Actionfeuerwerk verwandelt. Da musste dringend Abhilfe geschaffen werden. Dies ist in Form von Resident Evil 7 sehr gut gelungen. Das Videospiel erschien am 24. Januar diesen Jahres und kehrte wieder zu den ursprünglichen Wurzeln der Serie zurück. Capcom baut auf die ursprünglichen Ängste des Menschen, dem Survival – Horror. Wenn du nichts hast, mit dem du dich verteidigen kannst, bleibt dir nur die Flucht.

Horrorschocker vom Feinsten

Zwar sind sie wohldosiert und tauchen eher selten auf, aber es gibt sie zum Glück wieder: die Schockmomente, in denen der Spieler aus seinem Sessel gerissen wird. Die Familie Baker macht einen durchaus stabilen Eindruck. Während Papa Baker auf brachiale Gewalt setzt und uns zu Beginn mit einer Axt verfolgt, hat Sohn Lucas nur seine Spielchen im Kopf und setzt uns unter anderem mit einem durchschnittlich fordernden Rätsel unter Druck. Rätsel, diese tauchen in dem Spiel auf. Wer jedoch das Haus und seine Umgebung sorgfältig genug durchsucht, wird niemals ernsthaft in Schwierigkeiten bei der Lösung geraten. Immer wieder begegnet uns zudem Großmutter Baker im Rollstuhl. Sie tut nichts und scheint uns unentwegt anzustarren. Das Highlight des Horrors stellt aber wesentlich mehr Mutter Marguerite dar. Sie lässt ein ums andere Mal uns einen kalten Schauer über den Rücken jagen und sorgt für so manchen Jumpscare.

Wie steht es um das Gameplay?

Erwartet nicht zu viel von der Handlung. Diese zeigt sich durchaus tragbar, aber mehr als Durchschnitt kommt dabei nicht heraus. Resident Evil 7 spielt man nicht aufgrund der Story, sondern vor allem um der grandiosen Atmosphäre willen. Ihr erkundet Stück für Stück das Haus, den Garten, ein altes Schiff und noch mehr. Natürlich steht auch das Kämpfen auf dem Programm. Dafür stehen euch mehrere Waffen zur Verfügung. Vom einfachen Messer über eine Schrotflinte über die Pistole bis hin zum Maschinengewehr und Flammenwerfer erwartet euch die Standardkost. Zwar könnt ihr den Protagonisten Evan, welcher sich auf die Suche nach seiner Frau Mia begibt, nicht craften, jedoch ist darauf zu achten, stets genügend Ausrüstung bei sich zu haben. Und diese ist begrenzt. In euren Rucksack passt nämlich nur eine bestimmte Anzahl an Gegenständen hinein. Dazu gehören nicht nur Heilkräuter, sondern auch diverse Schlüssel, die ihr zum Öffnen von Türen und damit neuen Räumen benötigt.

Die Gegner halten sich in Grenzen

Zumindest, was die Vielfalt betrifft. Neben der Familie Baker warten auf euch noch die sogenannten Molded. Dies sind schwarze, schleimige Gestalten ohne wirklich erkennbares Gesicht. Sie erinnern an die Dementoren aus der Harry Potter – Reihe. Präzise Kopfschüsse sind angesagt, wenn ihr nicht das Zeitliche gegen sie segnen wollt. Neben den einzelnen Familienmitgliedern der Baker seien noch die Insektenschwärme erwähnt, welche euch gerne auf die Nerven gehen. Immer wieder werdet ihr auch in Art Bosskämpfe verwickelt. Jack zum Beispiel, Papa Baker, wird euch mehr als einmal zum finalen Kampf herausfordern.

Das Zauberwort VR

Doch all dies ist nichts im Vergleich zur Virtual Reality. Ein Titel wie Resident Evil 7 muss zwangsläufig in VR gespielt werden. Diese Technologie ist für den Horror geradezu prädestiniert. Nach diesem Spiel in VR kommt euch kein weiteres Horrorspiel in flachem 3D mehr so gruselig vor wie noch ursprünglich. Resident Evil 7 stellt einen der bisher noch wenigen Kaufargumente dar für eine Brille. Wenn der Molded plötzlich direkt auf euch zukommt, wenn ihr eine menschliche Gestalt am Fuße einer Treppe im Dunklen aufhellen seht und euch keinen Schritt traut, weiter zu gehen, dann nutzt die Virtual Reality ihr ganzes Potential.