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„The Stanley Parable“ ist ein First Person Exploration Game von Galactic Café, das 2013 als Standalone und zum Download für den PC erschienen ist. Entstanden ist das Spiel aus einer Half Life 2 Mod, die 2011 von Davey Wreden veröffentlicht wurde und in der Community große Wellen geschlagen hat. Die später entstandende Standalone-Version verfügt über mehr Inhalt, bessere Grafik und einen professionellen Synchronsprecher.

Eine kostenlose Demo-Version des Spiels ist über Steam verfügbar, die ein extra für die Demo entwickeltes Level enthält und so von der eigentlichen Spielgeschichte nichts vorwegnimmt. Die generelle Spielzeit der Vollversion beträgt zwei Stunden. Die Sprache des Spiels ist Englisch, es gibt aber deutsche Untertitel.

In dem Spiel läuft man in der Ego-Perspektive durch die Welt – geleitet durch die Erzählung und Bemerkungen von Schauspieler und Synchronsprecher Kevan Brighting. Diesen Anleitungen durch den Erzähler kann man folgen oder auch entgegenhandeln und so verschiedene Enden freispielen.

Was wäre wenn?

Entstanden ist das Spiel aus der Idee, den üblichen Game-Konventionen etwas entgegen zu setzen. Was wäre, wenn man genau das Gegenteil von dem machen könnte, was von einem verlangt wird und was wäre, wenn das auch noch kommentiert würde vom Spiel?

Die Antwort darauf bietet „The Stanley Parable“ mit viel Witz und einer immer wieder überraschenden Wendung der Geschichte.

Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle von einem Firmenangestellten mit dem Namen Stanley. In der Firma verrichtet Stanley simple Arbeiten am PC. Tagein tagaus bekommt er seine Anweisungen und reagiert darauf mit einer einzigen Eingabe. Als er plötzlich keine Anweisungen mehr erhält und daraufhin sein Büro verlässt, findet er das Gebäude verlassen vor. Was ist passiert?
Geleitet von der Erzählerstimme macht er sich auf die Suche nach seinen Kollegen.

Die Geschichte ist aber nicht der Hauptpunkt des Spiels. Sie ist lediglich ein Anfangspunkt für die Geschichte, die sich über den Verlauf des Spiels zwischen Spieler und Erzähler entspinnt. Eine Geschichte, die nicht unbedingt in den Anfangsräumen bleiben muss. Eine Geschichte, die mitunter sehr überraschende Wendungen nehmen kann. Teilweise mit poetischen Anklängen, teilweise spannend – aber immer mit einem gewissen Augenzwinkern.

Unendliche Möglichkeiten

Der Star des Spiels ist die Erzählerstimme, die einen durch das Spiel hinweg begleitet. Sie lässt keinen Zweifel daran, was Stanley tun soll. In der Gewissheit, die Geschichte und deren Verlauf zu kennen, verrät sie dem Spieler was Stanleys nächsten Schritte sind. Der Spieler muss diesen Anweisungen allerdings nicht blind folgen. Viel mehr fordert einen das Spiel geradezu dazu auf, den Anweisungen zuwider zu handeln, indem der Erzähler auf Stanleys Aktionen reagiert.

Die Neugierde, wie viele Kommentare vertont wurden und mit welchen Gegenständen eine Aktion möglich ist, locken den Spieler immer weiter in die virtuelle Welt hinein. Auch die Freude an dem sarkastischen Erzähler, der seine Kommentare mit viel Talent vorträgt.

Es gibt viele verschiedene Interaktionsmöglichkeiten, die sich beim zweiten und dritten Mal spielen nur zu vervielfachen scheinen. Dadurch wird es auch nicht langweilig nach dem Beendigen des Spiels einen neuen Durchlauf zu starten, um die verschiedenen Enden der Geschichte zu erkunden.