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Hunger, Seuchen und Krieg! Das verspricht uns Total War: Attila. Das neunte Spiel aus der nach wie vor populären Total War Reihe, entwickelt von The Creative Assembly und am 17.Februar 2015 von SEGA veröffentlicht

Auf in die Apokalypse der antiken Welt

Wie alle Total War- Teile handelt es sich bei Total War: Attila um ein rundenbasiertes Strategiespiel auf einer großen Kampagnenkarte. Als Spieler wirft es uns in die Zeit der Großen Völkerwanderung, Start ist das Jahr 395, die Hunnen sind in Osteuropa in gewaltigen Kriegerhorden erschienen und ziehen nach Westen. Vor sich her treiben sie besiegte germanische und slawische Stämme, die ihrerseits nun plündernd ins Römische Reich einfallen. Manche von ihnen haben sich auch als Vassellen in den Schutz West- oder Ostroms begeben. An den Südöstlichen Grenzen des geteilten Weltreiches lauern die persischen Sassaniden auf ihre Chance und ganz im Norden sammeln sich germanische und keltische Völker um die Römer aus ihrer Heimat zu vertreiben.

König werden, den Lauf der Geschichte ändern

In diesen wirren Zeiten übernehmen wir die Kontrolle über eines der vielen Völker. Verteidigen wir Rom und verhelfen dem Imperium wieder zu altem Glanz? Lassen wir uns zum König der Visigothen, der Vandalen oder der Sueben krönen und erobern für unser Volk eine neue Heimat und für uns ein neues Reich? Oder brennen wir mit den Hunnen auf ihrem apokalyptischen Zug ins Herz der antiken, zivilisierten Welt alles nieder was uns in den Weg kommt?

Die Wahl ist nicht nur kosmetisch. Jede Fraktion spielt sich anders, hat andere Truppen, andere Stärken und eine andere Politik. Total War: Attila behält das bewährte Prinzip der Reihe bei. Man baut seine Städte auf der Kampagnenkarte aus, gibt Forschungen in Auftrag und muss bei seiner Politik stets die Stimmung des Volkes beachten. Es gilt Religion und Kultur im Auge zu behalten, ebenso wie innerpolitische Kabbeleien zu überstehen. Politik kommt groß raus bei Total War: Attila. Wir setzen Minister ein, ernennen unseren Erben und müssen darauf achten dass die verschiedenen Gruppen stets loyal bleiben, oder zumindest zu schwach sind uns gefährlich zu werden. Und dann sind da ja noch die Anderen.

Es kommt auf die richtige Strategie an

Auch die Truppen werden nach wie vor auf der Kampagnenkarte ausgehoben und bewegt. Kommt es zur Schlacht können wir uns entscheiden diese unserem General zu überlassen, also automatisch entscheiden zu lassen oder sie selbst zu führen. Das versetzt uns auf die Schlachtenkarte in der wir Kontrolle über alle unsere Einheiten haben. Wir wählen unsere Aufstellung und rücken dem Feind dann zu Leibe. Hier ist viel strategisches Vorgehen gefragt und besonders der richtige Einsatz von Fernkämpfern und Kavallerie.

Ein Volk auf Wanderschaft

Neu an Total War: Attila, im Vergleich zu anderen Spielen der Reihe, ist, dass man auch komplett ohne Territorium, als Horde, spielen kann. Die Hunnen und versch. Barbarische Völker starten das Spiel in diesem Status. Dies simuliert die Wanderung ganzer Volksscharen in dieser turbulenten Epoche. Eine Horde verfügt über eine sehr große Armee, dafür keine regulären Einnahmen durch Steuern. Mit der Eroberung einer Stadt kann man sesshaft werden, die Horde wird aufgelöst und hinterlässt bedeutend weniger Garnisonstruppen. Man kann sich jederzeit dafür entscheiden seine Städte aufzugeben und wieder als Horde auf Wanderschaft zu gehen. Ein weiterer neuer Mechanismus besteht darin, sich nach einer erfolgreichen Eroberung entscheiden zu können ob man die Stadt besetzt, plündert oder gar dem Erdboden gleichmacht. Auf diese Weise kann eine Politik der verbrannten Erde verfolgt werden, die einen Gegner signifikant schwächt und sehr viel Gold in die eigenen Kassen spült.

Insgesamt bietet das Spiel eine große historische Korrektheit in vielen Belangen, lässt dem Spieler aber dennoch alle Freiheiten die Geschichte nach seinem Willen umzuschreiben. Durch das neue Politiksystem wird es ungleich schwerer als in vorherigen Teilen die Welt zu überleben. Gerade wenn man auf dem Weg der Hunnen liegt, wird das Gefühl des Überlebenskampfes plötzlich sehr real und die Stimmung einer Weltuntergangszeit die diese Epoche kennzeichnete, wird sehr gut vermittelt.