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Wasteland 2 ist ein post-apokalyptisches Rollenspiel und die Fortsetzung des RPG-Klassikers Wasteland aus dem Jahre 1988. Das von inXile entwickelte und von Deep Silver in Europa (und Square Enix in Nordamerika) vertriebene Spiel erschien 2014 und ist heute auf PlayStation 4 und Xbox One, sowie für Windows, Mac OSX und Linux erhältlich. Wie das Original aus den 80ern ist auch die Fortsetzung ein rundenbasiertes Rollenspiel, das aus der Draufsicht gesteuert wird und dessen spielmechanischer Schwerpunkt auf anspruchsvollen, taktikbasierten Gefechten liegt. Eine erweiterte und verbesserte Version des Spiels erschien rund ein Jahr nach der Urversion und trägt den Namen Wasteland 2: Director’s Cut.

Mit der Hilfe der Gemeinschaft

Die Entwicklung von Wasteland 2 erfolgte unter der Leitung von Brian Fargo und Mitwirkung zahlreicher Entwickler, die bereits am 1988er Original beteiligt waren. Darüber hinaus steuerte Mark Morgan, der Komponist der ersten beiden Fallout-Spiele, den Soundtrack bei. Finanziert wurde Wasteland 2 mittels Crowdfunding auf der Finanzierungsplattform Kickstarter, wo innerhalb eines Monats fast drei Millionen US-Dollar eingesammelt werden konnten. Das war weit mehr als das veranschlagte Minimum in Höhe von einer Million US-Dollar, sodass Umfang und Produktionsniveau der Entwicklung erheblich erhöht und weitere legendäre Entwicklerpersönlichkeiten ins Boot geholt werden konnten.

Die Geschichte

Das Setting von Wasteland 2 ähnelt dem Vorgänger und der Fallout-Serie: In einer alternativen Version der Weltgeschichte verwüstete im Jahr 1998 ein Atomkrieg zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten die Erde. Mehr als einhundert Jahre später (und 15 Jahre nach der Geschichte des Originals) setzt die Geschichte von Wasteland 2 ein. Der Desert Ranger Ace, der bereits im ersten Teil dabei war, hat auf einer wichtigen Mission und unter mysteriösen Umständen seinen Tod gefunden und ist soeben beerdigt worden. General Vargas, Anführer der Rangers, beauftragt daraufhin eine Gruppe von vier Untergebenen, die Umstände von Aces Ermordung aufzuklären und die ursprüngliche Mission zu beenden.

Charaktereditor mit unbegrenzten Möglichkeiten

Wasteland 2 erlaubt dem Spieler, alle vier zentralen Party-Mitglieder selbst zu erstellen. Dazu gehört die Wahl der Charakterwerte, der Fähigkeiten, sowie des Aussehens. Dies ermöglicht die Erschaffung hochgradig individueller Figuren, welche abgestimmt auf den Führungsstil des Spielers dafür sorgen, das kein Spieldurchgang in Wasteland 2 einem anderen gleicht. Daneben können bis zu drei NPCs der Party beitreten, welche ihrerseits individuelle Persönlichkeiten mit eigenen Motivationen, Ansichten und Zielen sind.

Das erklärte Ziel des Executive Producers Brian Fargo war es, mit der Charaktersystem von Wasteland 2 zu den Ursprüngen des Rollenspiel-Genres zurückzukehren und den Spieler Figuren erschaffen zu lassen, die grundlegend seine eigenen Schöpfungen sind und nach seinen Wünschen (inter)agieren. Aus diesem Grund verzichtet Wasteland 2 auf festgelegte Klassen und definiert seine Charaktere ausschließlich über die vom Spieler festgelegten Werte und Fähigkeiten. Das dabei als Grundlage dienende, eigens für Wasteland 2 entworfene Attributsystem nennt sich CLASSIC – ein Akronym, welches auf die sieben passiven Attribute eines jeden Spielcharakters verweist: Charisma, Luck, Awareness, Strength, Speed, Intelligence und Coordination. Darüber hinaus kommt ein Erfahrungspunktesystem zum Einsatz, welches bei Levelaufstiegen das Erlernen neuer Fähigkeiten ermöglicht. Insgesamt gibt es in Wasteland 2 rund 30 solche Fähigkeiten.

Eine wirklich offene, beeinflussbare Welt

Wasteland 2 erlaubt dem Spieler aber auch über die Charaktererstellung hinaus enorme Freiheiten. Besonderen Wert legten die Entwickler dabei darauf, dass die Handlungen des Spielers nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung tatsächliche und nachvollziehbare Auswirkungen auf die Spielwelt haben. Diese Auswirkungen können kurzfristiger oder langfristiger Natur sein und auf diese Weise nicht nur den Ausgang von Missionen, sondern auch den Verlauf der Geschichte bestimmen. Ausschlaggebend sind hierbei vor allem die Handlungen und Vorgehensweisen des Spielers, aber auch die Unterhaltungen, die er mit den NPCs der Spielwelt führt – Zwischensequenzen spielen im Vergleich nur eine untergeordnete Rolle.