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Das von Ubisoft 2010 erschienene Spiel Tom Clancy’s Splinter Cell Conviction ist der sechste Teil dieser beliebten Spieleserie. Wie seine Vorgänger gehört es in die Kategorie des Stealth-Shooters. Bei diesem Prinzip geht es weniger um das gezielte und effektive Ausschalten der Gegner, sondern vielmehr um das geschickte Nutzen der Dunkelheit. Im Schutz dieser Dunkelheit bewegt man sich durch die einzelnen Level und hat selbst oftmals die Möglichkeit zu entscheiden, ob man seinen Gegner am Leben lässt oder nicht. Doch wie gesagt geht es nicht primär um das Töten der Gegner, sondern um die eigene Geschicklichkeit.

Bewährte Spielmechanik, neues Setting

Die Hauptfigur, die der Spieler dabei steuert, ist in jedem Teil ident. Man schlüpft in die Rolle des sympathischen Sam Fisher, der durch seine langjährige Erfahrung als Agent die gefährlichsten Missionen übernehmen darf. Durch die Zusammenarbeit mit seinem Team, dem sogenannten Third Echolon, ist Sam überall und jederzeit bestens ausgerüstet und von diversen Kontaktmännern unterstützt.

Der nun, wie oben erwähnt, sechste Teil der Spieleserie, konfrontiert den Spieler mit einem nun anderen Setting. Die bisher gewohnte dunkle Uniform und das Nachtsichtgerät fehlen dem Helden, da er aufgrund vergangener Ereignisse dem Third Echolon, und damit seinem Team, den Rücken gekehrt hat.

Anstelle zu jagen wird Sam Fisher selbst zum Gejagten und wird lediglich per Telefon von seiner alten Kameradin Grim unterstützt. Sams Taten selbst sind nicht, wie bisher, durch berufliche Notwendigkeit motiviert, sondern vielmehr ein Rachefeldzug. Die Kenner der Splinter Cell Reihe wissen nämlich, dass die Tochter von Sam Fisher bei einem Autounfall ums Leben kam.
Unterstützt wird dies durch Spielszenen, die den sonst so abgebrühten Agenten als fürsorglichen Vater darstellen, der stets versucht seine Tochter zu beschützen. Der Schmerz und das Gefühl nun versagt zu haben lassen Sam in seinem Wirken deutlich brutaler und schonungsloser auftreten, wie der Spieler schnell feststellen wird. Denn schon zu Beginn des Spieles wird Sam von unbekannten Angreifern attackiert, die eindrucksvoll zur Strecke gebracht werden.

Kurz nach dieser mit Action geladenen Verfolgungsjagd und Schießerei trifft Sam auf den neuen Chef des Third Echolon, Thomas Reed. Dieser eröffnet Sam seinen verheerenden Plan in Zusammenhang mit der amerikanischen Regierung. Noch tragischer kommt hinzu, dass bekannt wird, dass der Unfall von Sams Tochter mit großer Wahrscheinlichkeit kein Unfall war.

Getrieben von dieser Kenntnis kehrt Sam Fisher als altbekannter Agent wieder zurück auf die Bildschirme und verzaubert jeden Spieler mit seinen locker, lässigen und sarkastischen Sprüchen. Und trotz Fehlen der Uniform, die das Spiel zu Beginn ein wenig ungewohnt erscheinen lässt, ist das Spielerlebnis stärker den je. Denn man fühlt mit der Hauptfigur und dessen Verlust schmerzlich mit und hofft inständig, dass die verantwortlichen Personen ausgeforscht und zur Strecke gebracht werden. Eindrucksvolle Cutscenes und Gespräche verraten Schritt für Schritt die Hauptgeschichte und zusätzliches zur Vergangenheit, aber keineswegs zu viel um das Interesse am Spiel selbst zu verlieren. Von Beginn an steht der Spieler hinter Sams Taten, Eindrücken und Handlungen und begleitet ihn treu bis zum klärenden Ende. Verglichen zu den Vorgängern der Reihe ist Splinter Cell Conviction temporeicher und dynamischer geworden, da es neue Fähigkeiten gibt, die das Spielprinzip nochmal spannender machen.

Packender Tiefgang

Splinter Cell Conviction ist der Nachfolger von Splinter Cell Double Agent, das 2006 veröffentlicht wurde und sich ebenfalls schon mit dem Verlust von Sams Tochter beschäftigt. Jedoch war in diesem Teil die emotionale Komponente viel zu gering beleuchtet, um eine erkennbare Verbindung zur Story des Spieles zu finden. In Splinter Cell Conviction wurde darauf wesentlich mehr Wert gelegt und nicht umsonst wird dieser Teil als gewichtigerer Nachfolger angesehen.